Workshop Kochen 06. Oktober 2012
„Iss nichts, was Dir nicht schmeckt, iss nicht alles, was Dir schmeckt.“
Sri Swami Sivananda
…. ein phantastisches Motto als simple Grundlage für richtige Ernährung….
In diesem Sinne werden wir gemeinsam ein Basismenü zubereiten, auf Grundlage der Prinzipien von Ayurveda und den speziellen Kriterien für Yoga-Praktizierende; es enthält die 5 Geschmäcker (süß, sauer, salzig, bitter, herb) sowie die notwendigen Kohlehydrate, Proteine, Vitamine, Spurenelemente und Fette.
1) Unser Menü besteht aus:
· Dal
· Sabzi
· Reis
· Chutney
· Raita
· Halwa
· Chapati
· Ayurvedischer Kräutertee
2) Einkaufsliste :
Mungdal, Saisongemüse, Paradeiser bzw. Limetten, Ingwer, Rosinen, Joghurt, Gries (Weizen oder Dinkel), Kokosflocken, Nüsse,
3) wir haben immer zu Hause
Salz, Kreuzkümmel, Olivenöl, Kurkuma, Senfkörner, Curryleaves, Basmatiresi, Chillypulver, Ghee, Kardamom, Zucker, Weizenmehl fein, Kamlesh Kräutertee.
Ayurveda
Einige Gedanken dazu:
Wörtliche Bedeutung: Ayurveda = „Das Wissen vom Leben“
Heilkunst, besondere Bedeutung hat die Prävention, deshalb stehen Ernährung und Hygiene an erster Stelle.
Die Prinzipien der Ayurveda hinsichtlich Ernährung entsprechen den heute allgemein anerkannten Richtlinien:
1) nur frische Zutaten
2) saisongemäß
3) lokal erhältlich
4) nichts Abgestandenes und nichts Aufgewärmtes
5) Rohes in kleinen Mengen
6) Zeit geben zum Verdauen (ist individuell und typ-abhängig)
7) wenn möglich vermeiden: Zucker, weißes Mehl, Germ
Wer ernsthaft Yoga praktiziert verwendet nicht:
1) Fleisch
2) Fisch
3) Meeresfrüchte
4) Eier
5) Pilze
6) Knoblauch
7) Zwiebel
Meine ganz persönlichen Empfehlungen:
1) Wenigstens 1 x im Leben von einem anerkannten ayurvedischen Arzt den eigenen Körpertypus feststellen lassen
2) Der größte Fehler in der Ernährung ist Nicht-Kochen
3) Wenn ich vor der Wahl stehe, bevorzuge ich lokal vor bio, am besten lokal-bio.
Viel Spaß beim Kochen, viel Freude beim Essen!